Aus der Abteilung 6 – Veterinärdirektion und Tierschutz (Landesregierung Burgenland) erreicht uns folgende Mittelung an alle Halter*innen von Schweinen:

Seit Jahren breitet sich die Afrikanische Schweinepest, von Russland kommend; immer weiter Richtung Österreich aus. Im Vorjahr wurde erstmals ein Fall in Tschechien festgestellt (ca. 80 km von der österreichischen Staatsgrenze entfernt), vor einigen Tagen wurde die Seuche erstmals in Ungarn festgestellt.

Die Afrikanische Schweinepest ist ausschließlich für Schweine (Wild- und Hausschweine) gefährlich, für Menschen absolut ungefährlich.

Schweine verenden an dieser Krankheit. Bei Ausbruch der Seuche entsteht nicht nur Tierleid, sondern es entstehen auch große wirtschaftliche Schäden.

Nachdem immer wieder Schweinehalter bekannt werden, die die Tierhaltung nicht gemeldet haben, wird darauf hingewiesen, dass ALLE Halter von Schweinen, unabhängig ob es sich um eine Hobbyhaltung oder eine Haltung zu Erwerbszwecken handelt, verpflichtet sind die Schweinehaltung innerhalb von 7 Tagen nach Beginn der Haltung zu melden (§ 4 Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung 2009, BGBl. II 2011/35 idgF).

Für Neueinsteiger in die Nutztierhaltung ist auch ein Sachkundekurs gemäß Tierschutzgesetz erforderlich. Nähere Informationen dazu gibt es im  Bezirksreferat der Landwirtschaftskammer. Für Freilandhaltungen von Schweinen (dazu zählen auch Wildschweingatter zur Fleischerzeugung oder Schau- und Zuchtgatter) gibt es seit Jahresbeginn eine Genehmigungspflicht durch die Bezirksverwaltungsbehörde.

Es wird darauf hingewiesen, dass in Anbetracht der großen Seuchengefahr die Einhaltung der gesetzlichen Meldebestimmungen verstärkt behördlich kontrolliert werden.


Vielen Dank an Veterinärdirektor wHR Dr. Robert Fink für die Zusendung dieser Informationen.