Nach einer erfolgreichen einjährigen Pilotphase im Bezirk Oberwart, wird mit 3. April 2018 die ärztliche Versorgung im Burgenland — insbesondere in den Abend- und Nachtstunden an Wochentagen — neu organisiert.

Wie erfolgen die Behandlungen?

Tagsüber erfolgt die Behandlung von Patient*innen wie gewohnt und unverändert über die Vertragsärzte der Krankenkasse in den jeweiligen Ordinationen.

Ab 17 Uhr kann bei plötzlich auftretenden Beschwerden — unter der Rufnummer 141 der Landessicherheitszentrale (LSZ) — die notwendige medizinische Versorgung veranlasst werden.

Entweder es reicht ein telefonisches Beratungsgespräch oder von der LSZ wird der neu geschaffene Visitenarzt oder -ärztin zum Patienten geschickt, der dann vor Ort die notwendigen Behandlungen durchführt.

Außerdem wird im Krankenhaus Oberpullendorf eine Ordination zur Behandlung akuter Fälle eingerichtet, die zwischen 17 und 22 Uhr geöffnet ist.

Telefonarzt oder-ärztin während der Nachtstunden

Als zusätzliches Angebot steht darüber hinaus an allen Wochentagen (Montag bis Sonntag) zwischen 19 Uhr abends und 7 Uhr morgens ebenfalls unter 141 ein Telefonarzt*eine Telefonärztin zur Verfügung. Diese*r berät die Patient*innen in den medizinischen Belangen und entscheidet, ob allenfalls ein Krankenwagen für einen notwendigen Transport ins Krankenhaus erforderlich ist.

An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ist von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr abends ebenfalls ein ärztlicher Bereitschaftsdienst engerichtet, der auch über die telefonische Kurzwahl 141 erreicht wird und bei Bedarf Visiten durchführt.

Gleichzeitig bleibt natürlich das rund um die Uhr bestehende Notarztsystem für lebensbedrohliche Fälle, wie Herzinfarkt, Schlaganfälle oder Unfälle, weiterhin bestehen.